4. April 2018

Meine Therapeutin wäre stolz auf mich...

Wieder sind die Wochen ins Land gezogen und zack... schon ist April.

Ich fahre nun schon seit mehr als 4 Wochen endlich mein neues Auto. Modern, praktisch und optisch ein kleiner Hingucker. Das hochwertigste Auto, welches ich jemals besessen habe. Selbst die Männer in meiner Familie sind von dem keinen Flitzer begeistert. Aber wenn man mehr Geld investiert als sonst, sollte man am Ende auch mehr herausbekommen als sonst... sollte man meinen 😉 Sitzheizung, Parkassistent, Klimanlage, Berganfahrassistent, Panoramadach... Schnick-Schnack wohin man schaut und obwohl ich vorher sehr skeptisch war, mich gar gefragt habe, wofür man so viel Technikkram überhaupt braucht, bin ich jetzt gar nicht mehr so abgeneigt und finde manche Funktion sogar sehr praktisch. Fazit: Es war eine gute Entscheidung sich endlich von dem alten Wagen zu trennen. Trennungen sind manchmal durchaus gesund.




Kurz danach habe ich für mich eine Entscheidung getroffen, die für mich bis zu diesen Tag undenkbar gewesen wäre. Ich habe...
...am 03.03. spontan entschieden mit dem Rauchen aufzuhören. Jawohl! 17 ganze Jahre habe ich geraucht und das sogar gerne. Klingt komisch, ich weiß...vor allem, weil ich immer gesagt habe "wer behauptet, dass Zigaretten schmecken, lügt". Der Entschluss kam meinerseits recht plötzlich/ spontan. Ich wollte mir zu Beginn nur selbst beweisen, dass ich auch einen Tag mal ohne auskomme. So war es dann auch. Am nächsten Tag war ich so stolz auf mich. "Ich wäre blöd, wenn ich jetzt nach einem rauchfreien Tag wieder anfangen würde" dachte ich mir. Und so habe ich es dann einfach gelassen. Ich muss gestehen... die ersten 5 Tage waren nicht einfach. Ich hatte sogar richtige körperliche Entzugserscheinungen. Nachtschweiß hat mich ein paar Tage gequält, hörte aber auch so abrupt wieder auf, wie es angefangen hat. Meinem Partner habe ich erst gar nichts davon erzählt. Schließlich wollte ich MIR ja etwas beweisen und nicht ihm. Erst an Tag 6 habe ich ihm es dann erzählt (da er es irgendwie gar nicht selbst gemerkt hat 😆). Und nun ist schon der erste rauchfreie Monat vorbei und mir geht es wirklich gut. Hätte selbst nicht gedacht, dass ich das so gut wegstecke. Und vor allem ohne Hilfsmittel (Nikotinkaugummis o.ä. ).

Dann hatte ich vor Kurzem einen Termin bei der Gynäkologin. Eigentlich nichts besonders. Wer allerdings meine Krankheitsgeschichte kennt, kann sich denken, dass mit einer Reizblase der Gang zur Frauenärztin sicher nicht einfach ist. Einige Zeit (ich denke, es war schon 3 Jahre her, wo ich zuletzt dort war) habe ich mich davor gedrückt, aber irgendwann musste ich eben wieder hin.
Da ich eine wirklich verständnisvolle Ärztin habe, hat sie den Termin so ausgerichtet, dass ich mich sicher fühlte und alles Nötige gemacht werden konnte. Meine Therapeutin wäre wirklich stolz auf mich, würde ich noch zu ihr gehen 😁.

Aktuell bin ich auf Wohnungssuche. Nicht weil ich muss, sondern weil ich (bzw. wir) will. 
Das Problem ist: Wenn man genaue Vorstellungen von dem hat, was man möchte, ist es unwahrscheinlich, dass man auch genau das bekommt. Der Wohnungsmarkt gibt momentan leider nicht das her, was ich gerne hätte. Aber ich bin wachsam
Samstag schauen wir uns zumindest schon mal eine Wohnung an, die vielleicht, unter Umständen, möglicherweise (oder auch nicht) in Frage kommt. 
Ich bin gespannt.

Bleibt tapfer!
L.H.P.

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