6. Juli 2016

Be More Active!

Seit letzter Woche bin ich bemüht, mich mehr zu bewegen. Bewegen im Sinne von (aus meiner Routine ausbrechen, um eine gesündere Routine zu entwickeln). 
Seit Dezember besitze ich einen ActivityTracker, eine Uhr mit mehreren Funktionen (die Bewegungseinheiten/Schritte misst, mir sagt, was ich noch tun muss, um mein Tagesziel zu erreichen etc.). Die Uhr hatte ich mir angeschafft, um aufgrund meines Jobs mehr in Bewegung zu kommen.

Ich arbeite im Büro, verbringe die meiste Zeit des Tages im Sitzen und meide ja auch in meiner Freizeit lange Fußwege aufgrund meiner Blasenproblematik. Fazit: Ich bewege mich eindeutig zu wenig.
In den letzten Monaten habe ich gerade mal max. 40 % meines Tagesziels erreicht, weil ich mir einfach nicht die Zeit genommen habe, etwas zu ändern. 
Nun habe ich mir aber das Ziel gesetzt, mind. 7000 Schritte am Tag zu gehen. Dies ist allerdings nur zu schaffen, wenn ich die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang nutze und abends noch Sport treibe. Mit 7000 Schritten habe ich immerhin 70-76% meines Tagesziels erreicht, was schon eine große Verbesserung für mich darstellt.


Der "aktivere" Alltag einer Tippse

Jemand, der einen aktiveren Job hat als ich, wird über 7000 Schritte schmunzeln. Aber für jemanden, der im Büro sitzt und auch in seiner Freizeit...
...zu wenig Bewegung bekommt, ist das schon eine gute Grundlage etwas in seinem Leben zu ändern. Aktiver zu sein.

In den letzten 2 Jahren habe ich meine Mittagspause (wenn ich denn eine gemacht habe) im Büro verbracht. Ich habe gegessen, mit meiner Kollegin gequatscht und vielleicht etwas im Internet nachgesehen. Seit letzter Woche habe ich es aber geschafft, in meiner Mittagspause spazieren zu gehen. Ich rede nicht von einer riesigen Runde durch die Stadt, sondern von einem 10-15 minütigen Spaziergang durch die Seitenstraßen. Und obwohl ich noch nicht all zu oft unterwegs war, merke ich aber, dass die Unsicherheit aufgrund meiner Reizblase immer weniger wird. 

Die Uhr gibt mir zusätzlich eine Motivation die Runde des Spaziergangs etwas auszuweiten, wenn ich merke, dass ich sonst nicht auf meine 7000 Schritte kommen könnte. 
Da ich im Laufe des Tages immer mal wieder einen Blick auf den Schrittzähler werfe, ist es mittags schon gut abzuschätzen, ob ich mit meiner Planung für den Feierabend auf 7000 Schritte komme. Meist bin ich aber 200 bis 800 Schritte darüber.

Die Spaziergänge geben mir auch ein Gefühl von neugeschaffener Freiheit. Als ob ich mir ein wenig mehr Freiraum erarbeite. Und das fühlt sich gut an. 
Dazu kommt, dass ich in den paar Minuten Abstand von der Arbeit gewinne. Ich denke unterwegs auch nicht über das nach, was ich im Büro zurückgelassen habe. Nicht an Kunden, an Telefonate, an Aufträge. Ich gehe einfach durch die Straßen, beobachte die Leute und genieße die körperliche Aktivität. 

An den Wochenenden, an denen ich nichts weiter zutun habe, versuche ich auch (wenn das Wetter mitspielt) in den Wald zu gehen. 

Ich hoffe, ich behalte dieses kleine Ziel noch lange im Blick und verliere nicht so schnell wieder Motivation und Lust. 

Liebe Grüße
L.H.P.

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