13. Januar 2016

**Zwischenpost** - Gedankengänge XIII

Neues Jahr, neue Hoffnung. 
Leichter Atem, ungetrübt.
Klarer Blick, trockener Mund,
positiv denken, ungeübt.

Gedanken an damals und gestern,
an heute und an morgen,
Freude leben, Tränen vergessen.
Keinen Grund für Sorgen.

Flauer Magen, weiche Knie,
die Stimme in dem Ohr,
kalte Nase, Wind im Haar,
die Sonne blitzt hervor.


Familie, Job, Liebe, Leid,
der Kopf so schwer wie Blei,..


...
Tränen kullern die Wange hinunter,
schon lange nicht mehr so frei.

Verbundenheit, Entfernung, 
nichts ist wie es scheint.
Warten schon seit Monaten,
hasts immer gut gemeint.

Das Lachen und das Säuseln, 
die Ermahnungen und der Plan,
schon lang nicht mehr gehört.
Im Abseits momentan.

Selbst versiebt, ruiniert, zerstört,
wie immer gut hinbekommen.
Allein ists das, was dir dann bleibt,
verstörend und benommen.

Ruhiger Atem, klopfendes Herz,
man weiß nicht, was man tut. 
Und weiterhin ist da die Hoffnung,
doch es fehlt noch Mut.

Man stolpert und man strauchelt,
man macht es sich selbst schwer.
Um dann doch zu begreifen,
es ist sehr oft nicht fair.

Leidtragend sind oft andere,
Gedanken, wirr und fad.
Macht all das noch viel schlimmer,
wie leid es dir dann tat.

Man kann es dann nicht ändern,
zu spät, ists schon geschehen.
Schwerer Atem, schwere Brust,
da hilft auch dann kein Flehen.

Die Zeit kann man nicht rückwärts drehen,
es ist nun wie es ist.
Und doch besteht die Angst davor,
dass man zu schnell vergisst.






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