26. Januar 2016

Aktueller Fokus

Nun ist schon bald der erste Monat des neuen Jahres vorbei. Wahnsinn.
Und vielleicht ist es ja jemandem aufgefallen, dass ich in diesem Jahr noch nichts über meine Blase oder zumindest über meine aktuelle Situation diesbezüglich, geschrieben habe. 
Das letzte Mal schrieb ich über die Ereignisse bei der Weihnachtsfeier und meine dazugehörigen Angstgedanken. Und danach kam dann eben nichts mehr!?

Warum? Nun ja. Nicht, weil ich aufgrund dessen eine Wunderheilung durchlebt habe und diese Problematik nun keine Problematik mehr ist.
Auch nicht, weil es mir momentan so schlecht geht, dass ich darüber nicht schreiben kann ;-)

Ich habe seit Jahreswechsel den Fokus aktuell auf etwas anderes gelegt. 
Ich versuche momentan mich auf Dinge zu konzentrieren, die mir wichtiger erscheinen. Dinge, die ich aktiv ändern kann und "schneller" abgearbeitet habe, als meine psycho-somatische Erkrankung.
Ich lege zurzeit mehr Wert auf gesunde Ernährung und mehr Bewegung. Ich möchte mich in meinem Körper wohler fühlen und wieder die Freude am Kochen zurückgewinnen.
Und ich glaube auch, dass ich auf einem sehr guten Weg bin.

Seit 03.01.2016 mache ich...

... 4-6 Mal die Woche Sport, versuche mehr Stehen und Gehen in meinen Alltag zu integrieren (was manchmal nicht so einfach ist, wenn man im Büro arbeitet), verzichte abends auf Kohlenhydrate, esse nur noch selten Schweinefleisch (statt dessen viel Huhn und Fisch) und habe wahrscheinlich in dem letzten Monat mehr Obst und Gemüse gegessen, als in den letzten 2 Jahren zusammen :-)
Bisher hat sich das alles auch schon gut ausgezahlt: 
Ich habe zwar nur 1,8 kg abgenommen (was ich bei meiner Schilddrüsenunterfunktion dennoch ziemlich gut finde), aber 3cm an Hüfte und Po, 5cm an Taille, 2cm an Armen und Waden und 4cm an den Oberschenkeln verloren (Stand: 24.01.).

Damit man mich nicht falsch versteht. Mein Ziel ist es nicht furchtbar schlank zu werden (das ist in meinen Augen utopisch), aber ich möchte wieder "in Form" kommen und mich einfach insgesamt wohler fühlen. Dazu kommt, dass ich natürlich mich informiert habe und viele Möglichkeiten entdeckt habe, mit denen man in diesem Zeitraum bessere Ergebnisse erzielen kann ABER ich möchte nicht am Ende des Tages das Gefühl haben, auf etwas zu verzichten. Ich möchte bewusster leben und nicht in 4 Monaten über einen Jojo-Effekt klagen ;-)


(Mehr Bilder auf Instagram: @kpeaches)


Nun ja... die Blasenproblematik ist noch existent. In diesem Jahr hatte ich leider schon 2 Situationen in meinem Alltag, die dazu führten, dass ich bewusst aus einer angsterzeugenden Situationen heraus gehen musste. Ich versuche dem aber nicht so einen hohen Stellenwert zu geben. 
Ich gehe momentan so damit um, dass ich die Angst spüre, für mich überlege, ob ich sie aushalten kann oder ob ich dem Abhilfe verschaffe und danach in die Situation zurückkehre. 
Danach hake ich das Erlebte als "unangenehm" ab und fertig. 
Mir darüber großartig Gedanken zu machen, bringt mich leider auch keinen Schritt voran.

Ich habe zumindest schon recherchiert, ob die sportlichen Aktivitäten meiner Beckenbodenmuskulatur schaden könnten?! Habe aber auch dann herausgefunden, dass (bis aufs Trampolin springen / was ich nicht tue) jegliche Sportarten gut für den Beckenboden sind. 

Ich habe ja die kleine Hoffnung, dass vielleicht auch meine Ängste weniger werden, wenn ich mich in meiner Haut wieder wohl fühle :-)

Also drückt mir bitte die Daumen, dass ich weiterhin durchhalte.

L.H.P. 

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