24. November 2014

Selbstversuch - Canephron ® N

Vor ein paar Wochen hatte ich in einem Blogpost beiläufig erwähnt, dass ich wieder einen kleinen "Selbstversuch" gestartet hatte.
Diesmal handelte es sich um das Medikament CANEPHRON ® N.

Hier zu Beginn ein paar Fakten:


Einnahme: 1-1-1-0 (unmittelbar vor den Mahlzeiten)
Darreichungsform: Dragees
Geschmack: Geschmacksneutral bis leicht süß

(**Die liebe Evy hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass noch folgende Angaben ganz nützlich sein könnten / Danke dafür! **)

Das Präparat ist rezeptfrei zu erhalten und ist u.a. (je nach Verpackungseinheit zwischen 12 und 26 €) in deutschen Versandapotheken zu erhalten.




Dies sagt der Hersteller:
"Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur unterstützenden Behandlung von Harnwegserkrankungen"
"Seine Wirkung verdankt Canephron® N den natürlichen Heilkräften von Rosmarinblättern, Liebstöckelwurzel und Tausendgüldenkraut.
Rosmarin wird in der Naturheilkunde seit jeher zur Anregung des Gallen- und Harnflusses und zur Entblähung verwendet. Wirkstoffe aus der Liebstöckelwurzel werden vor allem wegen ihres harntreibenden und krampflösenden Effekts geschätzt. Tausendgüldenkraut findet wegen seiner harntreibenden, desinfizierenden und entzündungshemmenden Wirkung traditionell bei Erkrankungen des Harntraktes Anwendung."
(Quelle: http://www.bionorica.de/harnwege/canephron%C2%AE-n/)
Ich habe das Präparat während eines Zeitraums von...


... 80 Tage eingenommen und kann nicht behaupten, dass dieses Medikament sonderlich "harntreibend" wirkt. 
Ich hatte schon mit dem Schlimmsten gerechnet, da ein harntreibendes Medikament bei meiner Symptomatik doch eher kontraproduktiv gewesen wäre.
Da dieser "Effekt" jedoch nicht eingetreten ist, war ich erleichtert und fast schon positiv überrascht.

Wie auch bei meinem letzten "Selbstversuch" war das größte Problem bei dieser regelmäßigen Einnahme, das Medikament nicht zu vergessen
Das heisst, es war schwierig 3x täglich daran zu denken, das Präparat rechtzeitig einzunehmen.
Und öfter stellte ich mir sogar die Frage "Hast du sie nun schon genommen oder nicht?".

Wenn ich allerdings diese Schwierigkeit ausklammer, kann ich zumindest behaupten, dass Canephron durchaus eine "krampflösende" Wirkung hatte. Gerade an Tagen, an denen die Angst vermehrt zu spüren ist, passiert es häufiger, dass auch der ganze Unterleibsbereich andauernd angespannt ist. Das ist weniger ein Krankheitsbild, als mehr ein existierender Nebeneffekt der Angst. Auch das ist durchaus etwas, was Menschen ohne eine Angsterkrankung kennen. (z.B. man muss wirklich dringend zur Toilette, aber hat nicht die Möglichkeit diese sofort aufzusuchen. Was passiert also? Man spannt jegliche Unterleibsmuskulatur an, um ein "Unglück" zu vermeiden.) In dieser Hinsicht hat das Medikament doch sehr gut geholfen.

Ich habe Canephron gut vertragen und konnte über keinerlei Nebenwirkung klagen.
Dieser Test hat mir gezeigt, dass auch dieses Medikament als Unterstützung zu den täglichen "Therapiemethoden" geeignet ist, es allerdings keine Wunder vollbringt (wovon man auch nie ausgehen sollte).

Ich würde dieses Präparat definitiv erneut einnehmen, sollte ich eine Phase haben, in der ich vermehrt Anspannungen im Becken-/Blasenbereich spüren sollte. 
Aber für eine langfristige Einnahme zur Minderung meiner Symptomatik ist auch dieses Medikament eher ungeeignet.

Wäre ja auch zu einfach gewesen ;-)

In diesem Sinne...

L.H.P. 



Kommentare:

  1. Ist es rezeptfrei? Und wieviel kostet es? Das wären wichtige Infos für die Leser :-)

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    1. Danke für den Tipp :-)
      Das ist mir doch glatt durchgegangen.

      Vielen Dank.

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