15. September 2014

Wer ist Schuld? Der Druck ist Schuld

Wie heißt es noch so schön? "Wir alle haben unser Päckchen zu tragen"
Und so altbacken dieser Spruch auch klingt... in ihm steckt doch soviel Wahres.
Jeder Mensch hat einen Bestandteil in seinem Leben, der ihm zu schaffen macht (auch, wenn viele das vielleicht nicht so offen zugeben würden).
Sei es ** eine belastende Partnerschaft, der Verlust eines geliebten Menschen, eine immer wieder auftretende Angewohnheit, ein nerviger Charakterzug, noch ungeklärte Streitigkeiten aus der Vergangenheit, finanzielle Schwierigkeiten oder eine Erkrankung?!**

Ich glaube, es gibt wirklich nur ganz ganz wenige Menschen, die rundum mit allem zufrieden sind.
Woran das liegt?
Nicht an den "Problemen" selbst, sondern viel mehr an der Mentalität und der persönlichen Einstellung des jeweiligen Menschen. 
Wie oft bekommt man mit, dass die Menschen, denen es besonders schlecht ergeht, jede Kleinigkeit wertschätzen und sich über die einfachsten Dinge erfreuen?!
Warum können wir das nicht?

Ganz einfach... wir haben zu hohe Ansprüche.
Ansprüche an uns selbst, an unser Umfeld, an unsere Arbeit...
Aufgrund dieser hohen Ansprüche wird auch der Druck von außen höher, weil natürlich unsere Mitmenschen ebenfalls hohe Ansprüche haben.

Meine Theorie:




Wenn dann noch solche Umstände (wie oben ** beschrieben) dazukommen, ist natürlich klar, dass sich soviel Druck aufbaut, dass dieser sich irgendwo "entladen" muss. Manche suchen gezielt Entspannung, treiben Sport, suchen den Nervenkitzel oder schaffen es, ihren Ballast durch Gespräche mit anderen Personen loszuwerden. Manchmal kommt es aber auch vor, dass dieser Druck sich durch körperliche Reaktionen äußert. 

Wenn man mal darüber nachdenkt, wie viele Erkrankungen stressbedingt sind?!
Migräne, Reizdarm, Magengeschwüre, unwillkürliches Zittern / Muskelkontraktionen, Mundtrockenheit, Ohrensausen, Kreislaufbeschwerden und und und...

Was kann man also dagegen tun, wenn man sich nicht mit unnötig vielen Medikamenten zudröhnen möchte?
Ich glaube, auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort (wäre ja auch zu einfach...).
Jeder muss für sich herausfinden, was ihm gut tut, wonach seine Psyche und sein Körper verlangt.
Was für Person A absolut toll wirkt, muss für Person B nicht unbedingt genau so effektiv sein.
Nicht jeder Mensch möchte in seiner Freizeit einen Töpferkurs besuchen, sich auf dem Tennisplatz auspowern oder einfach nur stundenlang in den Himmel starren.

Also ist es unsere Aufgabe, in der mit Druck belasteten Gesellschaft, eine Möglichkeit zu finden, diesen Druck loszuwerden.

Ich selbst bin noch auf der Suche, merke aber, dass ich mich dem eigentlichen Ziel schon langsam annäher.
Ich hoffe, ihr habt euren Ausgleich schon gefunden oder befindet euch bereits auf der Suche.

In diesem Sinne...

L.H.P. 

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