9. Juni 2014

Nachtrag/ Erläuterung zu "Dosiserhöhung Amitriptylin"

Mir ist eben bewusst geworden, dass ich bisher noch gar nicht mitgeteilt habe, wofür "Amitriptylin" eigentlich ist.



Daher hier eine kurze Erläuterung aus Wikipedia:
"Amitriptylin-Präparate sind zur Behandlung von Depressionen zugelassen. Sie werden gegen alle Formen depressiver Erkrankungen eingesetzt, bevorzugt gegen solche, die überwiegend mit Angst und Unruhegefühlen einhergehen. Ein weiteres zugelassenes Anwendungsgebiet ist die langfristige Schmerzbehandlung im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzeptes"
"Auf Grund seiner nachgewiesenen migräneprophylaktischen Wirkung gilt Amitriptylin als Mittel der ersten oder zweiten Wahl bei der Prophylaxe der Migräne."
"Außerhalb der zugelassenen Anwendungsgebiete wird Amitriptylin häufig auch als Hypnotikum bei Schlafstörungen eingesetzt."
(Quelle: Wikipedia )

Der Oberarzt der Rehaklinik hat dieses Medikament mit Absprache eines Urologen verordnet, da dieses Medikament in einigen Bereich positive Effekte auf mich haben könnte. 
Einiges habe ich ja bereits in dem vorherigen Post beschrieben.

Ich leide schon seit einigen Jahren unter Einschlafschwierigkeiten, so dass es häufiger vorkommt, dass ich bis zu 2 Stunden wach im Bett liege und mich von links nach rechts wälze.
Da Amitriptylin leicht sedierend wirkt (Wirkung diesbezüglich jedoch wenig belegt), hat es mir gerade zu Beginn der Einnahme sehr dabei geholfen, schneller einzuschlafen.
Des Weiteren gehöre ich leider zu den Menschen, die immer mal wieder mit Migräne zu kämpfen haben. 
Ob das Medikament darauf starke Auswirkungen hat, kann ich leider noch nicht genau sagen. Ich habe zwar weiterhin noch Migräne, nur sind die Abstände zwischen den einzelnen Migränen größer. Allerdings muss man dazu sagen, dass dies natürlich auch andere Gründe haben kann (mehr frische Luft, genug Flüssigkeit getrunken, ausreichend viel Schlaf....).

Und dann kommt natürlich noch mein eigentliches Problem dazu. Ich bin zwar nicht depressiv, jedoch habe ich schließlich Angst und (zum Glück eher selten) innere Unruhe. 

Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass bei diesem Medikament als Nebenwirkung ein "Harnverhalt" auftreten kann.
Für die, die nicht wissen, was das ist... das bedeutet, dass man zwar das Bedürfnis hat, auf Toilette zu gehen, jedoch nicht urinieren kann, weil es zu einer sogenannten Blasenentleerungsstörung kommen kann.
Wieso das ein positiver Nebeneffekt ist? Weil bei meiner Problematik es eine Art Sicherheit sein kann, zu wissen, dass man nicht urinieren kann. 
Für jeden anderen Menschen ist die Vorstellung sicherlich furchtbar, aber da diese Nebenwirkung nur äußerst selten in dem Maße auftritt, dass man gar nicht urinieren kann, mache ich mir da wenig Sorgen.
Abgesehen davon nehme ich das Medikament ja nun seit 4 Monaten und habe diesbezüglich noch nicht viel bemerkt.

So... nun wisst ihr auch über die Gründe der Einnahme Bescheid und wisst grob die Anwendungsgebiete, bei dem dieses Medikament angewandt wird.

L.H.P

1 Kommentar:

  1. Hallo, liebe Peaches,
    auch ich nehme ja die Tropfen seit ca. 2-3 Monaten und stelle immer wieder fest, dass ich den ganzen Tag noch nicht auf Toilette war, ohne dass es mir abgegangen wäre... ;-)
    Hingegen tritt dieser Effekt nur zu Hause ein, während unterwegs weiterhin der Imperative Harndrang einsetzen kann... :-(
    Blöd, dass dieser von uns gewünschte Effekt bei Dir gar nicht und bei mir nur daheim auftritt!
    lG
    Mahabharata

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