6. März 2014

Reha Teil I (Klinik)

Hallo zusammen...
... nach ganzen 5 Wochen und 6 Tagen bin ich nun endlich wieder zuhause.
Nun habe ich auch wieder die Möglichkeit das Internet in vollen Zügen zu nutzen.
Und natürlich werde ich jetzt auch etwas mehr über die Reha berichten können.

Also bei meiner Reha handelte es sich um eine psychosomatische/psychotherapeutische Rehabilitation
Um es noch genauer zu differenzieren, sollte ich erwähnen, dass es sich hierbei um eine medizinische und nicht berufliche Rehabilitation handelte. 

Zur Klinik:
Die Reha wurde in einer Klinik in meinem Wohnort durchgeführt, da ich ja aufgrund meiner gesundheitlichen Einschränkung keine weiten Strecken zurücklegen kann.
Und obwohl die Klinik so "nah" für mich war, war ich nicht ambulant, sondern stationär dort.
Rückblickend betrachtet, war dies auch die richtige Entscheidung. Nach meiner jetzigen Erfahrung würde ich jedem (der sich erlauben kann, mal abwesend zu sein) von einer ambulanten Reha abraten, da einen der Alltagsstress nach "Feierabend" doch wieder einholen könnte.
Aus diesem Grund war ich auch kein einziges Mal daheim, um eben wirklich die Zeit zu nutzen, mich auf mich und meine Gesundheit zu konzentrieren. 

In der Klink wurden Patienten mit folgenden Erkrankungen behandelt:

  • Angststörungen 
  • Burn-out
  • Depressiven Störungen
  • Migräne
  • Somatoforme Störungen und Schmerzstörungen
  • Tinnitus
Die Zimmer:
Die Patienten werden in insgesamt 120 Einzelzimmern untergebracht, die alle ähnlich ausgestattet sind. 
Ein eigenes Bad, Bett, Schrank, Schreibtisch, Nachtschrank und Tresor ist in allen Zimmern vorhanden.
Unterschiede gab es lediglich in folgenden Bereichen:
  • Die Größe der Betten (90, 120 oder 160 cm breit)
  • Badewanne oder Dusche
  • Fußbodenheizung (nicht regulierbar!!!) oder Heizkörper (Zimmer oftmals zu kalt)
  • mit oder ohne Fenster im Bad (so dass man vom Bett alles im Bad beobachten konnte / Milchglas oder Klarglas)
  • Rotlicht im Bad (als Heizungsersatz in Zimmern ohne Fußbodenheizung)
Mein Zimmer besaß ein 120cm breites Bett, eine Dusche, (zum Glück) keine Fußbodenheizung und ein Klarglas-Fenster im Bad.

Aufenthaltsdauer:
Die Aufenthaltsdauer beträgt im Regelfall 4-6 Wochen (je nach Erkrankung und Kostenträger). Verlängerungen des Aufenthaltes sind nach Absprache mit Therapeuten, Ärzten und dem Kostenträger möglich, wobei die Länge der Verlängerung im Einzelfall zu entscheiden ist. 

Meine Rehabilitation wurde für 5 Wochen genehmigt und auf eigenen Wunsch um weitere 6 Tage verlängert.

(Grobe) Ausstattung der Klinik:
Die Klinik verfügt über ein großes Foyer,







einen daran angrenzenden Speisesaal, sowie eine Bücherecke, einen Aufenthaltsraum, mehrere Sitzmöglichkeiten und einen Therapieraum für Sportanwendungen mit Blick auf die (im Sommer geöffnete) Terrasse, welche über den Speisesaal und den Aufenthaltsraum erreichbar ist.

Desweiteren verfügt die Klinik über 2 Teeküchen und Kühlschränke, die von den Patienten jederzeit genutzt werden können.


Im unteren Geschoss der Klinik befinden sich die Räume der Physio- und Ergotherapie. 
Ein (kleines!!!) Schwimmbad, sowie eine Sauna sind dort ebenfalls zu finden. 


Besonderheiten:
  • Die Tage sind teilweise von 7 - 19 Uhr mit Terminen versehen
  • Anwendungen wiederholen sich und werden in verschiedenen Personengruppen (z.B. in Indikationsgruppen je nach Erkrankung) durchgeführt
  • freundliches Personal
  • Es wird einem oft genug vermittelt, dass man die Reha für sich selbst macht, so dass Anwendungen, denen man sich nicht gewachsen fühlt, mit Absprache des Arztes notfalls abgesetzt werden können
 Teil II folgt in Kürze...

L.H.P.

1 Kommentar:

  1. Meine Kllinik hatte Mehrbettzimmer, was besser war - so ist man morgens nich alleine aufgestanden :-)

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