3. Januar 2014

Wichtige Neuigkeiten!

Willkommen im Jahr 2014!!!

Pünktlich zum Abschluß des Jahres 2013 erhielt ich Post von der Deutschen Rentenversicherung. 
Wie bereits in einem vorherigen Post beschrieben, hatte ich ja einen Antrag auf eine medizinische Rehabilitation (stationär) gestellt. Dieser wurde jedoch abgelehnt. Für mich war es daher notwendig einen Widerspruch einzureichen, welchen ich auch innerhalb der Frist zur Rentenversicherung geschickt habe. Ein Bericht meiner Therapeutin bekräftigte die Notwendigkeit einer Reha. 
Nun erhielt ich also Post... der Widerspruch wurde bearbeitet und die Rentenversicherung ist zu der Entscheidung gekommen, dass...


(Quelle:http://www.tageswoche.ch/images/cache/3508x2480/fit/images%257Ccms-image-000128289.jpg)



... die Reha genehmigt wird!
Entschieden wurde, dass ich 5 Wochen in eine Einrichtung "darf", wo man sich meiner Problematik annimmt. Fest steht auch, dass die Reha schon bald beginnt. Jedoch erhalte ich noch eine Einladung der entsprechenden Einrichtung. 

Da ich in dieser Klinik kaum bis keine Möglichkeit haben werde, dass Internet zu nutzen, wird es mir auch dann nicht möglich sein, den Blog mit Informationen aus der Reha zu füllen.
Ich werde natürlich Berichte schreiben, die ich nach Beendigung der Reha hier nachtragen werde. 

Obwohl ich mir gewünscht habe, dass die Reha genehmigt wird, ist es jedoch eine ziemliche Herausforderung für mich. Ich war noch nie in einem Hotel. War noch nie so lange von zuhause weg (und dann noch alleine!!). Ich habe viele Ängste, die mich in die Einrichtung begleiten werden. 
Ich habe jetzt schon Angst davor, negativ aufzufallen. 
Habe Angst davor, in Situationen zu geraten, in denen ich mich bedrängt oder zu etwas genötigt fühle. 
Ich habe Angst, mich wie in einer Psychiatrie zu fühlen.
Habe Angst davor, mich nicht durch Fernsehen oder Internet ablenken zu können, so dass ich viel Zeit zum Nachdenken habe. 
Ich habe Angst davor, ständig meiner Angst ausgesetzt zu sein und somit meine Erfolge selbst zu boykottieren. 
Ich habe Angst davor, mich eingesperrt zu fühlen....

Wie man sieht, ist mein Kopf mal wieder voller (höchstwahrscheinlich unberechtigter) Sorgen
Statt mich einfach auf die neue Situation einlassen zu können, stelle ich mir jetzt schon vor, was alles passieren könnte und womit ich eventuell rechnen muss.
Aber ich erhoffe mir auch, dass auch dies etwas ist, was ich in der Reha ablegen kann. 

Das neue Jahr beginnt also bei mir mit einer großen Herausforderung, aber auch mit einer großen Chance endlich etwas verändern zu können.

L.H.P.




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