6. November 2013

Kurzes Update

Zur Zeit befinde ich mich in der glücklichen Situation, dass es mir relativ gut geht und ich immer häufiger angstfreie Tage erleben darf. 
Nicht jeder Tag verläuft rosig, aber ich traue mir mehr zu und wie meine Therapeutin bereits einmal zu mir sagte "Es ist nicht das Ziel angstfrei zu sein, sondern es ist schon ein Erfolg etwas einfach zutun und eine Situation auszuhalten".

Für meinen aktuellen Zustand mache ich einige Einflussfaktoren verantwortlich...
... ich fühle mich nur noch selten ganz allein, lese aufmerksam mein Selbsthilfebuch und versuche die dort angegebenen Strategien so gut wie möglich auszuführen, ich treibe 2-4 Mal die Woche Sport, ich lerne mich mit meiner aktuellen beruflichen Situation zurechtzufinden, erfahre Unterstützung und Motivation durch eine Person, die mir wichtig ist und natürlich durch meine Familie.

Desweiteren bin ich ja dabei eine Reha zu beantragen und erhoffe mir natürlich von dem Aufenthalt in einer Klinik eine positive Veränderung meiner Lebensqualität
Seit gestern habe ich auch den zweiten Einnahmezeitraum der homöopathischen Globuli begonnen.
Auch dort bin ich gespannt, wie sich das Ganze entwickelt.

Wie man sieht ... manchmal muss man "nur" seine Sicht auf manche Situationen ändern, bestimmte Dinge lernen zu akzeptieren und sich gut aufgehoben fühlen. 
Mir ist bewusst, dass dieses Hoch höchstwahrscheinlich nur eine Phase ist.
Aber gerade deswegen hoffe ich, dass diese Phase etwas länger anhält und mir Kraft für weitere Fortschritte gibt.

Ich muss zugeben, dass ich an manchen Tagen mich nicht motivieren kann, an mir zu arbeiten. 
Ich nehme mir etwas vor, schaue aus dem Fenster und sehe, dass das Wetter nicht besonders einladend für Aktivitäten ausserhalb der Wohnung ist ... und verschiebe mein Vorhaben. 
Nur denke ich mir, dass das vollkommen okay ist, solange ich mein Vorhaben nicht ganz aufgebe.


Wie man den oben gezeigten Spalten des Marburger Aktivitäts-Tagebuches entnehmen kann, ist nur eine richtige Angstattacke innerhalb der letzten 16 Tagen aufgetreten. Sie war zwar heftig, aber nicht langanhaltend. Ich bin nicht aus der Situation geflüchtet und kann das Erlebte somit als Erfolg betrachten. 
Was man jedoch auch schön erkennen kann... die Intensität der Anspannung wurde immer geringer und pendelt zur Zeit zwischen 0 (angstfrei) bis zu 2 (leichte innerliche Anspannung).
Wer genauere Informationen zum Marburger Aktivitäts-Tagebuch möchte, sollte in meinen vorherigen Posts nachlesen. 

Ich persönlich bin sehr mit meiner aktuellen Entwicklung zufrieden und wünsche mir wirklich, dass es dabei bleibt bzw. noch besser wird. 

L.H.P. 

 
(Quelle: http://www.psychotipps.com/Bilder/ungluecklichsein.png)



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