10. Oktober 2013

Gefühlstief und Dankbarkeit

Aktuell befinde ich mich in einer Phase, in der ich relativ demotiviert bin.
Die Einsamkeit überschattet meinen Alltag, die Arbeitslosigkeit hinterlässt ihre Spuren und die gesundheitliche Einschränkung raubt mir ein Großteil meiner Freiheiten. 
Dazu kommt, dass ich etwas kränkel... mich schlapp fühle, etwas kurzatmig bin und das Gefühl habe, dass eine Erkältung sich anbahnt. 
Alles in Allem fühle ich mich zur Zeit in keiner guten Verfassung. 
Natürlich mache ich mir Gedanken. 

Aufgrund meiner psychischen Vorgeschichte habe ich sogar Angst in eine Depression abzurutschen. 
(Quelle: http://www.keinfastfood.de/wp-content/uploads/2008/08/handchen-halten.jpg)


Es gibt nur wenig Dinge, die mich zur Zeit aufrecht halten. Die Unterstützung und das Vertrauen meiner Eltern, mein Bruder, meine wenigen Kontakte und natürlich die täglichen Nachrichten der Person, die ich bereits in einem vorherigen Post erwähnt habe (ja, der Kontakt besteht zum Glück wieder seit ein paar Wochen und darüber bin ich sehr sehr glücklich).
Um diesem "Tief" auch etwas Positives zu entnehmen, versuche ich mich zwanghaft an den kleinen Dingen zu erfreuen...
z.B. fühlte ich mich gestern aufgrund meiner Gefühlslage und meiner anbahnenden Erkältung nicht besonders gut... erst abends, als ich mit der oben genannten Person Nachrichten austauschte, konnte ich das erste Mal an diesem Tag lächeln.... und es tat unheimlich gut. 

Für solche Momente bin ich dankbar. Dankbar dafür, dass es Menschen gibt, denen ich meine Ängste anvertrauen kann und die mich aufmuntern, wenn es mir schlecht geht. 
Und selbst ein simpler Spruch, wie z.B. "Alles wird gut :-) " (von der richtigen Person) hilft mir, mit ein wenig Hoffnung in die Zukunft zu blicken. 

Ich denke, wenn sich meine berufliche Situation wieder verändert, ich somit wieder von Menschen umgeben bin und mich gebraucht fühle, wird sich auch meine emotionale Situation wieder normalisieren. 
Und bis dahin heisst es eben weiterkämpfen und dankbar für die besonderen Menschen sein, die einem zur Seite stehen und aufhelfen, wenn man gefallen ist. 

In diesem Sinne...

L.H.P.


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