8. September 2013

Herausforderung: Innere Unruhe

Wie bereits in meinen vorherigen Posts beschrieben, geht meine gesundheitliche Einschränkung mit Panikattacken einher. Dazu sollte ich erwähnen, dass die Panikattacken nur noch so selten auftreten, dass ich sie kaum noch als Einschränkung betrachte. 
Wenn ich von Panikattacken spreche, dann meine ich damit Schweißausbrüche, Herzrasen, ein beklemmendes Gefühl auf der Brust, das Gefühl ohnmächtig zu werden, Übelkeit und weiche Knie. 
Diese Symptome sind zu Beginn meiner "Erkrankung" häufiger aufgetreten, haben aber mit der Zeit nachgelassen, da ich gelernt habe, gar nicht erst in diese Panik zu verfallen. 
Heute ist es nur noch so, dass ich Herzrasen bekomme und mich in diesen Momenten schwach fühle. 
Aber wie bereits erwähnt, tritt dies zum Glück so selten auf, dass ich damit umgehen kann. 
Ich weiß schließlich, dass dies nur für einen kurzen Moment anhält und es zwar unangenehm ist, aber auch wieder vorbeigeht. 
(Quelle:https://naturfotografen-forum.de/data/o/176/880535/image.jpg)

Was ich viel beunruhigender finde, sind die Momente, in denen ich zuhause sitze, meine Ruhe habe, aber eine innerliche Unruhe verspüre. 

Das ist ein Gefühl, welches sich schlecht mit Worten beschreiben lässt. 
Der Puls ist leicht erhöht, das Herz rast jedoch nicht, man bekommt ein beklemmendes Gefühl auf der Brust und kann sich kaum noch konzentrieren. 
Ich versuche in solchen Momenten nicht daran zu denken, um mich nicht in eine Panikattacke hineinzusteigern. Ich versuche mich abzulenken, zu beruhigen und da dies meist abends / nachts auftritt, gehe ich dann einfach ins Bett und versuche darüber einzuschlafen. Am nächsten Morgen ist es dann so, als wäre nie etwas gewesen. 
Ich denke, dass der Verursacher dieser innerlichen Unruhe vorallem Stress ist. 
Stress, den ich mir selbst mache. Emotionale Belastungen und der Druck, das Selbstbild von mir aufrecht zu erhalten (welches ich von mir habe).

Als 2007 das ganze Drama angefangen hat, war für mich noch nicht abzuschätzen, wie belastend das alles für mich sein wird. Aber andersrum könnte man es auch als Herausforderungen sehen. 
Entweder nimmt man die Herausforderung an und kämpft oder man resigniert und geht daran zu Grunde. 
Ich habe für mich die Herausforderung angenommen und versuche jedes Mal erneut für mich einen Weg zu finden, mit den individuellen Situationen umzugehen. 

So haben wir alle unsere Herausforderungen, die das Leben uns stellt und auch für all die Anderen da draussen gibt es oft nur zwei Möglichkeiten:
Kämpfen oder Aufgeben!

"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren."

 L.H.P. 

 

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