18. Oktober 2017

Sie macht mit mir Schluss

In den letzten Wochen ist viel passiert...und dann irgendwie wieder doch nicht.

Ich hatte in den letzten 3 Wochen knapp 2 1/2 Wochen Urlaub. Leider konnte ich diesen nicht so wirklich genießen, da ich fast den gesamten Urlaub Zahnschmerzen hatte. Ich möchte da gar nicht so weit ausholen, kann allerdings soviel sagen: Ich musste 3 Mal zum Zahnarzt. Der erste Termin war ein reiner Kontrolltermin. Dort bekam ich 2 Füllungen. Zwei Tage später musste ich erneut hin, da ich mit der Zahnseide nicht mehr in den Zahnzwischenraum kam. Fazit: Abgebrochener Zahn und das gebrochene Teilstück hat sich zwischen den Zähnen verkeilt. Zwei Tage später hatte ich plötzlich Zahnschmerzen. Da Feiertag und langes Wochenende war, musste ich lange warten bis ich erneut zum Zahnarzt konnte. Als ich dann endlich da war, stellte er eine Kieferhöhlenentzündung fest....

Wie ihr lesen könnt... das war wirklich ein Sch***-Urlaub. Naja, war dann eben so.

Dann hatte ich letzte Woche noch einen Therapietermin bei meiner Psychotherapeutin. Und was soll ich sagen... Sie macht mit mir Schluß?! 😭Zumindest hat sie so etwas angedeutet....


Aber ich fange erst einmal vorne an. Aktuell erarbeitet sie mit mir "Achtsamkeit". Sie zeigt mir Möglichkeiten auf, wie ich Achtsamkeitsübungen durchführen kann. Spricht mit mir über entsprechende Lektüren und geht mit mir Übungen durch. Wir sprechen darüber,...

27. September 2017

[A-Z Teil 2] E und F

E... wie Ekel, Ehe und Eis

Nicht nur, dass ich vor vielen Dingen im Leben Angst habe... nein, Ekel spielt in dem Zusammenhang auch oft eine tragende Rolle. Da gibt es so einige Dinge, die ich echt nicht "nett" finde... z.B. Spinnen. In erster Linie finde ich Spinnen und Schnaken ekelig und dann folgt die Angst. Aber ich denke, dass jeder mit Spinnenphobie das nachempfinden kann 😉



Des Weiteren ekel ich mich davor, Essenreste wegzuwerfen. 

Ich mag generell Essensreste nicht sonderlich. Gerade dann, wenn...

30. August 2017

25.08.2017 \o/ (4 Jahre Love.Heart.Peaches)

Nein... ich habe natürlich nicht meinen Blog-Geburtstag vergessen 😉
Viel mehr habe ich einfach nicht die Zeit gefunden... aber besser spät als nie, werden nun wenigstens ein paar Worte darüber verloren... einfach, damit es nicht ganz untergeht 😅

Ich habe 2013 mit diesem Blog angefangen... wahnsinnige 4 Jahre habe ich es nun geschafft, diese Seite hier am Leben zu erhalten und ganz ehrlich, ich bin froh darüber.
Ich habe mit dem Bloggen begonnen, um Menschen über meine (besondere) Art der psychischen Erkrankungen zu informieren. Und natürlich habe ich es auch für mich getan. 
Ich wollte die Möglichkeit schaffen, zurückzublicken und Therapiefortschritte festzuhalten.
Ich wollte andere Menschen daran teilhaben lassen.


Ich muss gestehen... langfristig gesehen, habe ich das hier unterschätzt
Selbstverständlich wusste ich, dass...

23. August 2017

Alles ist ungewiss

In der letzten Woche hat sich für mich herausgestellt:

Alles ist ungewiss!

... zumindest bzgl. meiner weiteren Therapie.

Aber ich fange erst einmal von Vorne an: 
Vorletzte Woche hatte ich mal wieder eine Sitzung bei meiner Psychotherapeutin. Und wie immer sprachen wir über die vergangenen Wochen und wie es mir aktuell geht?! 
Am Ende der Sitzung schaute meine Therapeutin im PC nach meinen übrigen Sitzungen und sah, dass mir noch 3 Sitzungen zur Verfügung stehen.

3 !!! Ich dachte, ich fall vom Stuhl?! 
Als ich sie fragte, was denn danach passieren würde und wie es weitergeht, druckste sie etwas herum und meinte, dass das dann ganz an mir liegen würde... 
Wenn ich weiteres Interesse an einer Therapie hätte, müsste sie einen Antrag an die Krankenkasse stellen, welche dann entscheidet, ob eine weitere Therapie von Nutzen ist. 
Da ich allerdings schon vor einiger Zeit "austherapiert" war (siehe hier), 2 Jahre warten musste und dann erneut die Therapie begonnen habe, ist es anscheinend fraglich, ob die Krankenkasse dem Antrag zustimmt.



"Klasse!" dachte ich. "Echt tolle Kiste!" 
Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was passiert, wenn dem Antrag nicht stattgegeben wird. Habe ich dann für die nächsten Jahre keinen Anspruch mehr auf eine Psychotherapie? Wie lange müsste ich...

2. August 2017

[A-Z Teil 2] C und D

C... wie Chaos und Cannabis

Ich brauche Strukturen! Das habe ich als Teenager gemerkt. Strukturen im Sinne von: Regelmäßigkeiten. Der Grund dafür ist, dass ich eigentlich eine ziemlich faule Socke bin. JA wirklich... in meinem Kinderzimmer herrschte damals so lange Chaos, bis ich entweder etwas "wichtiges" suchte oder mich das Durcheinander selbst nervte (aber das konnte dauern.... 😁). Heute ist das anders. Zumindest nach außen hin. Meine Wohnung ist (die meiste Zeit) aufgeräumt, geputzt, es wurde gebügelt, die Fenster gereinigt, die Teppiche gesaugt, die Wanne geschrubt und die Katzen versorgt.... 
Aber genau das musste ich auch erst einmal lernen. Nicht, weil ich nicht wusste, wie man einen Lappen in die Hand nimmt oder den Staubsauger betätigt. Sondern viel mehr, wie man seinen Schweinehund austrickst und etwas tut, anstatt auf der Couch zu liegen und Netflix zu gucken. Ich habe mir eine Regelmäßigkeit angeeignet. 



Zum Beispiel wird bei mir Freitags nach der Arbeit Wäsche gewaschen und anschließend aufgehängt, so dass sie sonntags trocken ist und ich sie bügeln kann. Sonntags ist auch der generelle Putztag bei mir. Warum gerade Sonntag? Weil...

26. Juli 2017

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben...

In den letzten zwei Wochen hatte ich wieder zwei Termine, die in meiner weiteren Behandlung eine Rolle spielen:
Vorletzte Woche hatte ich mal wieder einen Psychotherapietermin. Da ich seit meiner Untersuchung im Krankenhaus (siehe hier) nicht mehr dort war, war meine Therapeutin natürlich neugierig, was denn genau bei mir gemacht wurde und wie es gelaufen ist?!
Selbstverständlich hatte ich ihr im Vorfeld schon davon erzählt und daher wusste ich sie auch ziemlich gut, wie viele Sorgen ich mir gemacht hatte und wie beängstigend die Untersuchung für mich sein würde.

Nun ja... ich erklärte ihr also, dass die Untersuchung nicht in der Art und Weise stattgefunden hat, wie es ursprünglich geplant war. Ich beschrieb, wie der gesamte Aufenthalt im Krankenhaus verlief und welche Diagnose dort nun gestellt wurde. 

Meine Therapeutin war glücklich darüber, dass ich überhaupt zur Untersuchung gefahren bin und den Entschluss gefasst hatte, es auch wirklich machen zu lassen. 
Wer mich allerdings kennt, weiß, dass ich niemals einen Termin machen würde, zu dem ich am Ende nicht hinfahren würde.... (...und das auch noch unangekündigt...)?!

Demnächst möchte sie mit mir "Achtsamkeitsübungen" durchführen. Ich habe dies zwar während meiner Reha-Zeit (siehe hier) ein wenig kennengelernt, aber so voll und ganz weiß ich nicht, was mich erwartet.
Hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht?



Letzte Woche hatte ich dann auch noch einen Termin bei meiner Urologin. 
Sie erhielt natürlich den Arztbericht aus dem Krankenhaus und war bereits über alles informiert.
Ganz glücklich...

19. Juli 2017

[A-Z Teil 2] A und B

A… wie Abnehmen, Auto und Albernheit

Ich muss gestehen, dass ich innerhalb der letzten 1,5 Jahren ein wenig zugenommen habe. Es ist nicht weiter tragisch und ich persönlich habe sowieso diesbezüglich eine recht humane Einstellung, dennoch bin ich momentan an einem Punkt, an dem ich diese Extrakilos dazu nutzen möchte, wieder mehr an mich und mein Wohlempfinden zu denken. Seitdem ich damals aus meinem Elternhaus ausgezogen bin, habe ich Tütenessen vermieden, selten Essen bestellt (schon alleine aufgrund des Mindestbestellwertes, den man alleine eh kaum erreicht 😄 ) und dafür mehr frisch gekocht. Allerdings esse ich viel und gerne und genau das ist mein Manko. Dazu kam, dass ich wenig bis gar keinen Sport getrieben habe. Nun ist es allerdings so, dass ich aufgrund meiner Beziehung in dem letzten Jahr häufig unnötig viel und ungesund gegessen habe. Man wird eben in einer neuen Beziehung bequem... 😉
Aber das soll sich nun ändern: Auf der Suche nach einem Sport, der mit Spaß macht, ich eine Anleitung habe und mich dazu verleitet, am Ball zu bleiben, habe ich nun Stepaerobic für mich entdeckt. Seitdem ich das Board zuhause habe, mache ich bis zu 5 Mal die Woche 20-30 Minuten Sport und das tut richtig gut. Des Weiteren essen wir wieder gesünder. Nun muss ich nur noch die Mengen in den Griff bekommen und dann sollten auch die ersten Pfunde purzeln... 

Aufgrund meiner Erkrankung ist es schwierig für mich öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Einen Führerschein zu besitzen und selbst Autofahren zu können ist in meinem Fall daher sehr wichtig. Selbstständig zu sein, entscheiden zu können, wann man mal rechts ranfährt oder welchen Weg man fahren möchte, um lange Umwege oder staulastige Straßen zu umfahren. Ich brauche einfach meinen eigenen fahrbaren Untersatz. 


Es gab mal eine Situation, in der mein Auto knapp 1,5 Wochen in der Werkstatt stand. Mir blieb nichts anderes übrig, als...